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Kathrin Brüstel
Gottfriedstraße 22
90478 Nürnberg

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Kathrin Brüstel
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Dieser Blog wird von der Verfasserin als Hobby geführt und verfolgt keinerlei kommerzielle Absichten!


Samstag, 31. August 2013

Einmal Hölle und zurück

Hi Leuts,

nach dieser Woche brauche ich gerade nur eins: gute Musik und die Hydro Tuchmaske von Rival de Loop.
Meine Haut lechzt nach Feuchtigkeit und ich nach einer Pause von dem, was ich den ganzen Tag auf Arbeit tue.
Das war ein Horrortrip der feinsten Sorte und Donnerstag war dann der Höhepunkt erreicht: Kathy am Ausrasten. Habe dem Bärchen Sachen gesagt, die ich nicht hätte sagen sollen. Aber was ein starkes Bärchen ist, der erträgt das natürlich und ordnet der Kathy die Gedanken mal wieder.

Dabei war der freie Mittwoch so entspannend: Endlich bei einem Cocktail Tonsis Kollegin Betty kennen gelernt und einen tollen Abend im Sausalitos gehabt. Chicken Tikka Samoa - sehr zu empfehlen zum One night stand ;-P

Diese Woche war einfach der Wurm drin. Auf das es nächste Woche besser werde. Da steht auch mal wieder ein KKS Event an. Wie so oft gleich gefolgt von einem Refunds Gang Meeting. Also alles geschlossene Gesellschaften. Sorry, Leuts ;-)

Wenn ich in diesen hektischen Zeiten dann mal runterkomme,besinne ich mich auf die Menschen, die wirklich zählen: Nicht die tobenden Hoteliers, die lästernden Kollegen, sondern der engste Kreis, der immer für einen da ist, egal ob sie mir gegenüber hocken oder 250 Kilometer entfernt sind. Seppl, mein gewähltes Brüderchen seit 1994, Steve, der jedem Kerl, der mir weh tut, stinkende Windeln per Post senden will oder Anke. Die alte Gang aus der Heimat eben.
Dann haben wir da noch die fränkische Fraktion: Einarbeitungstante Uli mit ihrer endlosen Geduld, Regine mit ihrer philosophischen Ader, Claudi, die stets sachliche Stimme in meinem Gedankenwirrwarr, Fedi, meine italienische freche kleine Schwester, mein schwäbischer Flummi, der mir schmerzhaft fehlt und natürlich der Sheriff, der den Wilden Westen für uns in geregelte Bahnen lenkt.
Und Tonsi, der Sammelpunkt zwischen der alten Zeit in der Ausbildung und der Neuzeit in Franken.
Und eigentlich noch ein paar Gastrollen mehr. Aber ich will mich nicht verzetteln.

Ihr Lieben, ich wäre aufgeschmissen ohne euch! Auch, wenn ich es euch nicht oft genug sage.

Take care.
Kathy



Sonntag, 25. August 2013

Alle Psychos zu mir!

Hey Leuts,

was ist diese Woche eigentlich los? Der Höllenritt fing Montag abend an, als ich einer Freundin den Weg zeigte und auf dem Heimweg dachte, jetzt hauts mich vor Schmerz gleich auf die UBahn Gleise.
Die folgenden 2 Tage lag ich dann flach und konnte aufgrund von zusätzlichen Magenproblemen höchstens mal ne Ibuprofen schlucken, um schlafen zu können. Daher ein Tipp in eigener Sache, Mädels: Immer schön zu den Routine -Untersuchungen gehen.

Donnerstag hatte ich mich mit einer Kollegin bei einer Mädelsgruppe auf fb angemeldet, für gemeinsame Unternehmungen im Raum Nürnberg. Seitdem kann die Eine gar nicht mehr aufhören, mir Nachrichten zu schreiben, wo ich bin, was ich tue. Sehr komisch. Hab sie doch noch nie gesehen. Na ich werde es beobachten und berichten. Ich hoffe, ihr ist einfach langweilig.

Seit Freitag dann wieder Neues von Markussibärchen. Es fing an mit dem Satz "Ich habe jetzt Urlaub." per Messenger. Ich habe ganz trocken geantwortet "Habe Spätschicht."
Jetzt erzählt der auf einmal was vom gemeinsamen Kinder kriegen und anderen Überlegungen...
Der sollte halt mal im Urlaub wegfahren und nicht dauernd in dieser öden Kleinstadt bleiben. Das schadet seinem Gehirn anscheinend.

Doch damit nicht genug: Gestern beim Samstagsdienst ruft 2 Minuten vor Schluss heulend und jammernd eine Dame von einem Hotel an und berichtet, wie der böse Gast fast ihre Wohnungstür eingeschlagen habe und ihr Angst gemacht hat. Auf meine Frage hin, warum sie nicht die Polizei gerufen habe, meinte sie, was denn die Leute im Haus denken sollen.
Wie gesagt: alle Psychos zu mir! :-)

Take care.
Kathy

Donnerstag, 15. August 2013

Falling down to earth...

Hi folks,

wie schon Sting im wunderbaren Film "Freak, the Mighty" singt, balancierte ich nach dem Urlaub auf einem Hochseil.

1. Chapter: Walking a tightrope

Es war eine Woche wirklich sehr schön, ich war fast die Alte, ausgeglichen, ein wenig sympathisch verpeilt und erfüllt von London-Erinnerungen. Aufgeputscht und frisch im Kopf ohne Wasser von Vio ;-P
Ich hatte einen tollen Freitag und Samstag abend mit Tonsi, Pizza von Joey's und Hugo en gros, Minions auf den Nägeln und verrückte Ideen im Kopf. Mit der Tonsi die besten Songs aus "Sweeney Todd" mitgeträllert. Außerdem eine klare Entscheidung für die Zukunft im Herzen.
Bis zum Dienstag mittag:

2. Chapter: Falling down to earth

Nach und nach kam noch eine Schippe mehr Arbeit über mich, die vorher so klaren Strukturen im Kopf wurden zu dem unendliche Knäuel, von dem ich dachte, ich hätte es irgendwo zwischen Sachsen und London zurück gelassen. Das Chaos breitete sich aus und das Klingeln des Telefons hörte sich höhnisch an wie eine Migräneattacke, gegen die kein Medikament hilft:  "Ich bin wieder dahaaaa!"
Unschöne 15 Minuten im Waschraum, aber niemanden damit behelligt.

Es hieß, dringend Ablenkung zu starten: Claudi zu "Lone Ranger" ins Kino geschleppt, das Catsitting für die liebe Kollegin doch zugesagt und lecker Tapas und Aperol Sprizz am freien Tag mit den Mädels.
Es heißt, wieder rauf aufs Seil, die Stange in die Hand für die Balance und immer schön das Gleichgewicht halten.

Gab ein tolles Geschenk vom Sheriff diese Woche: Den neuen Kollege auf Flummis Platz.
Endlich nicht mehr der leere Stuhl an der Insel und dann auch noch Testosteron. Wie das gleich die Stimmung verändert: Man benimmt sich besser, meckert weniger, wunderbar. Macht mich ruhiger.
Im Gegensatz zu dem kleinen Spiel, was ich mit dem Sheriff gestartet hatte. Ist voll nach hinten losgegangen. Sowas sollte Kathy nie wieder anstiften :-O
Aber nun auf den Freitag freuen: Sushi all you can eat am Abend.
Allen ein schönes Wochenende!

Take care.
Kathy



Freitag, 2. August 2013

Der Produkttest rund ums Haar

Hi Mädels,
ich war gestern soo begeistert über die neue Haarfarbe, die ich getestet hab, dass ich euch gerne eine Beurteilung schreiben möchte. Hab irgendwie grad Lust dazu, so ähnlich wie es meine Blogger-Freundin Andrea oft bei Kosmetikartikeln von dm tut. Wer also keinen Bock drauf hat, braucht nicht weiterlesen ;-)

Es geht um die L'Oreal Casting Creme Gloss Farbe "Strawberry kiss".
Ich hatte wieder mal das Bedürfnis nach einem Rotton und hab deshalb bei Müller nicht lange suchen müssen. Daheim also fix zusammengemischt und schonmal festgestellt, dass die Farbe fruchtig duftete. Nach dem Schütteln sofort aufgetragen. Wie versprochen haftete die Farbe auch nur in den Haaren und tropfte nicht. Noch ein positiver Effekt: Das Produkt muss nur 20 Minuten einwirken. Andere Produkte müssen 45 Minuten auf den Haaren bleiben.
Die Wartezeit verging also schnell, dann ging ich das Rot auswaschen.
Hinterher noch den Balsam drauf, der mindestens 2x angewendet werden kann und sehr gut duftet.
Die Haare sind nun weich, leuchtend und duftend.
Ich kann diese Linie L'Oreal Casting Creme Gloss nur empfehlen. Ich hatte davon auch schon Mousse au chocolat und andere Brauntöne. Von der Grauhaarabdeckung kann ich allerdings keine Erfahrung weitergeben, da ich zum Glück keine habe.

 Bild: Casting Creme Gloss Red´ Licious, Farbe:460- Strawberry Kiss, NEU

Ach ja, ich möchte noch drauf hinweisen, dass es manchmal eben doch auf den Preis ankommt. Mein Friseur mit den stärksten Händen, der die beste Kopfmassage gibt (bei Supercut hinter Karstadt bei der Lorenzkirche), sagte mir vor einigen Monaten, was ich natürlich längst ahnte: meine Haare sind vom Färben, Blondieren und auch von meinem derzeitigen Stress im Alltag so kaputt, dass sie dringend Wellness benötigen. Mein Schopf ist trocken, strohig und manche Spitzen stehen nach allen Seiten ab, wenn sie wollen.
Mir waren die angebotenen Friseurprodukte allerdings viel zu teuer und ich hab immer mal wieder Kuren aus der Drogerie probiert: Pantene Volumen Kur, Swiss Kur und ein teurer Conditioner von Stafford. Nichts half so wirklich, am besten war noch regelmäßiges Spitzenschneiden.
Wenn man es so betrachtet, waren die anderen Kuren also eher sinnlose Geldausgabe, denn der Effekt war nach 2 Tagen meist weg.
Kurzerhand hab ich in meiner letzten Urlaubswoche daher einfach zu meinem Wunderfriseur gesagt, er soll mir die Redken extreme strenght builder Kur zu 23,80 EUR (im Angebot!) einpacken.
Erstens mal werde ich diesen Tiegel sicher ein Jahr haben und ich vertrau einfach darauf, dass die Inhaltsstoffe wirklich gesund für beanspruchtes Haar sind.
Vorgestern hab ich sie das erste Mal im zu dem Zeitpunkt noch nicht wieder nachcoloriertem Haar angewendet. Es hat sie weich und duftend gemacht und statt dem strohigen Aussehen hatten sie auf einmal Glanz. Und es riecht sehr angenehm.


http://www.hair-shop24.net/media/catalog/product/cache/1/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/e/x/extreme_strengthbuilderpl_kopie.jpg

Also Mädels, achtet auch auf euer Haar, denn es verrät euch einiges über eure Lebensumstände. Gönnt eurem Körper und eurer Seele genug Wellness. Ob das nun für die Einzelne bedeutet: Shopping, Eis essen, Joggen oder Matratzensport ;-P

So long. Take care.
Kathy

Montag, 29. Juli 2013

London calling

Hi guys,
ja ich fühle mich noch total in London und bin irgendwie nur körperlich nach einem Zwischenstopp in der Heimat zurückgekehrt nach Franken.
Aber die neue U-Bahn-Ansage in der U1 hat mich heute schon stark an GB erinnert: "...please change here for Underground 1 and 2..." ;-) Schee VAG!

Nun brenne ich aber darauf, euch meine London-Erfahrung näher zu bringen. Also lehnt euch zurück, denn die Fahrt geht looooooooos:

Am 22.07. um 2:50 Uhr ging es los: 22h Reisezeit, davon 2h in Calais auf die Fähre warten. Den 1. Sonnenbrand geholt und vor lauter Shopping-Erlebnis war mir in den 1,5h nicht mal schlecht.
Eine kleine Irrfahrt durch Heathrow beendete den Tag gegen 22:45 Uhr Ortszeit, da die Busfahrerin das Thistle Hotel zum 1. Mal anfuhr und nicht finden konnte. Die ersten Erfahrungen mit den besorgniserregenden Fahrkünsten der Engländer gemacht. Heiligs blechle!
Wie bereits einige Tage vorher von mir durch einen Traum vorausgesagt, stellten Anke und ich bereits nach 20 Minuten Fahrt fest, dass unsere Reiseleiterin wohl niemals unsere Freundin werden würde.

Am 23.07. gabs dann nach einer sehr kurzen Nacht die Stadtrundfahrt.
Wir haben den Wachwechsel am Buckingham Palace miterlebt und hinterher die Suche nach einem Herrn aus der Reisegruppe, der sich zu weit von seiner Frau entfernt hatte und verloren gegangen war. Die Frau schien es versäumt zu haben, eine dieser Leinen zu kaufen, mit der neuerdings Eltern ihr Kind im Urlaub "ausführen". Wirklich, haben wir am Terminal 5 so gesehen.

Als der Bus am Tower geparkt wurde, geschah es dann: ein anderer Bus hatte sich so ungünstig hingestellt, dass unsere Fahrerin eine lange Scharte in die Seite des Busses fuhr. Zum Glück passierte niemandem etwas.
Die Besichtigung der Kronjuwelen im Tower war kein prägendes Erlebnis, da ich mit all dem Prunk und Glitzer wenig anfangen kann. Umso mehr freuten wir uns über das gegenüber gelegene Starbucks, wo wir endlich die müden Füße ausruhen konnten und Mocca Crumble genießen.
Mittags wurden wir von der schottischen Reiseführerin vor Ort und unserer permanent schlecht gelaunten deutschen Reisebegleiterin im Covent Garden ausgesetzt. Ein Glücksfall, denn es gab viele kleine Läden zu sehen und einen tollen Pub, in dem wir uns das 1. englische Sandwich gönnten: Roasted Chicken.

Am 24.07. hatten wir genug von unserer mürrischen Reiseleiterin und erkundeten die Stadt mit einem Tagesticket selbst. Wir fuhren ein ganzes Stück mit der Picadilly Line bis zum Picadilly Circus, später weiter, um uns Harrods anzuschauen. Ein kurzer Abstecher, zuviel Marmor, Gold und Überheblichkeit.
Wir entschieden uns für die Fahrt mit dem London Eye und wurden für die 1h Wartezeit entschädigt: traumhafter Blick über die Stadt bei bestem Wetter.
Merkwürdig nur, dass die Ticket-Automaten jedesmal beim Betreten oder Verlassen des Undergrounds, mein Ticket behalten wollten.
Nächster Halt Hyde Park, aber es war zu heiß für lange Spaziergänge in der Sonne und Starbucks lockte Anke bereits wieder unsichtbar vorwärts.
Lieblingsstraße: eindeutig Oxford Street. Ich kenne da jetzt jeden Schuhladen!

Am 25., dem Donnerstag, folgte ein Ausflug nach Greenwich. Das bedeutete, dass unser Sonnenschein von einer Reiseleiterin uns im Greenwich Park vor dem Observatorium stehen ließ. Anke und ich hatten beschlossen, Greenwich zu erkunden und der Zufall führte uns glücklicherweise zum Greenwich Market. Ein Paradies, eine Mischung aus Flohmarkt und Wochenmarkt. Endlich konnten man wirklich einzigartige Souvenirs kaufen: bei mir war es z.B. eine Voodoopuppe aus Leder. Ähnlichkeit mit lebenden Personen ausgeschlossen :-)
Am Nachmittag fuhr uns der Reisebus zu einem der ältesten Pubs von London: The prospect of Whitby.
Ein Ort, an dem sich früher Schmuggler und Waffenhändler trafen und den ein uralter Galgen zierte.
Für einige ältere Ehepaare, die der englischen Sprache nicht mächtig waren, gab es sogar einen deutschen Kellner, der dafür sorgte, dass jeder Reisende sein frisches Bier erhielt. Der Biergarten zeigte zur Themse und Ruhe zog ein, in die Gruppe dieser unterschiedlichen Menschen.

Am Freitag stand Schloss Windsor auf dem Plan, doch da uns die goldenen Löffel der Queen nicht interessierten, erkundeten Anke und ich lieber den kleinen, verträumten Ort. Wir entdeckten ein lila Cafe "Mauds Icecream" und aßen göttlichen Brownie mit Eis.
Eines der Highlights war jedoch der Nachmittag in Madame Tussauds: Und ich spreche nicht davon, mich mit Patrick Stewart ablichten zu lassen oder Sean Connery (Nein, ich stehe nicht nur auf ÄLTERE Männer!), sondern von der Fahrt in kleinen Autoscooter-Taxis beim "Spirit of London". Den Mitfahrenden wurde hier die Geschichte der Stadt in kurzen Ausschnitten näher gebracht. Atemberaubend inszeniert!
Das angepriesene Chamber of Horrors war jetzt nicht so erschreckend für mich. Ihr wisst ja, ich hab schon so ziemlich alles Üble gelesen oder auf DVD gesehen. Also halb so wild.
Ein völlig unerwarteter Höhepunkt war der 4D Marvel-Film, der am Ende geboten wurde. Ich bin seit Jahren kein Fan von Superhelden mehr, aber die 4D Effekte waren wirklich unterhaltsam, wie sie die kleine Story von Captain America, Spiderman, Hulk und Daredevil unterstützten. Dampf, Wasser, spitze Waffen im Rücken...herrlich!

Am Samstag folgte dann die schier endlose Heimreise und ich muss mich noch bei denen entschuldigen, die ich aus Langweile in diesen 22h ziemlich geärgert habe mit all den Möglichkeiten, die ein Smartphone heutzutage bietet ;-P

Fazit: London hat Esprit, Geschichte, eine ziemlich komplizierte Währung und sehr höfliche Mitmenschen, die sich sogar entschuldigen, wenn man sie aus Versehen anrempelt. Ich bin noch nicht richtig wieder zurück in old Germany. Wer mir also in nächster Zeit begegnet, bitte nicht verwundert sein, wenn ich auf Englisch antworte oder einfach verständnislos schaue: mein Kopf und mein Herz sind noch an der Themse.
Jede Menge Fotos für Interessierte sind ausreichend vorhanden!

Take care.
Kathy 




Samstag, 29. Juni 2013

Long hello and short goodbye

Hi Leuts,
puuhhh ist das herrlich heute: es regnet bei angenehmen 9 Grad.
Ich konnte endlich mal wieder eine Nacht durchschlafen und hatte Irish flag mit Tonsi als Betthupferl. Was will frau mehr? ;-P

Was war das doch für eine ereignisreiche Woche: Über Montag und Dienstag sprech ich mal nicht, aber Donnerstag war schon wieder mal typisch good old Kathy: Das Flummi kam zur Verabschiedung in die Firma und wie magisch angezogen sah ich mich plötzlich die Bowle mischen. Solche Dinge passieren mir immer wieder. Gerade war ich noch bei was völlig anderem und auf einmal gieße ich Malibu und Sekt in eine große Schüssel... *hehehe*
Ihre Abschiedsmail haben wir von meinem Account geschrieben, was zu einigen Verwirrungen unter den Kollegen führte, wer hier die Firma verlässt.
Meine bunte Collage mit allerlei Partyfotos trieb meiner Kleinen die Tränen in die Augen. Ist mir aber auch gut gelungen! :-)

Das Highlight war allerdings der Abend: Die Jugendgruppe traf sich mit dem Jugendgruppenleiter zu japanischem Essen. Klar, dass wir der lauteste Tisch waren und die Themen eigentlich nicht tafeltauglich.
Das Finale fand natürlich bei Cocktails statt und man hatte das Gefühl, man war mit langjährigen Freunden unterwegs und nicht mit den Leuten, mit denen man täglich gegen Überbuchungen und Beschwerden kämpft. Unbezahlbar.
Und mein Flummi? Das zieht nun in den Kampf im Tarnanzug und Stiefeln...take care, Flummi. Und misch den grauen Alltag der Soldaten ordentlich auf ;-)

Eure Kathy


Samstag, 22. Juni 2013

Ich bin altmodisch!

Hallo Leute!
Lang nichts mehr von mir gehört gell?!
Die Hitze hat mir irgendwie Motivation und Inspiration gestohlen. Ihr wisst ja, alles über 25 Grad ist gar nichts für mich. Ich hatte schon Auswanderungspläne ;-P
Habe allerdings erstmal nur Urlaub gebucht. Also keine Bange.

Außerdem habe ich kürzlich festgestellt, dass ich wohl zu altmodisch für diese Zeit bin: Nicht nur, dass ich Männer in ausgeleierten Badelatschen beim Stadtbummel unsexy finde (ja FBler, wir hatten dieses Thema angeschnitten), anscheinend hab ich zu hohe ritterliche Anforderungen an die heutige Männerwelt.
Ich bin nach einem feucht-fröhlichen Abend nach 2 Uhr nachts in der Südstadt gelandet. Es fuhr keine Straßenbahn oder U-Bahn mehr und ich hatte leider kein Geld für ein Taxi.
Also habe ich mich überwunden und jemanden angerufen, der ganz in meiner Nähe wohnt, ein Auto hat und von dem ich wusste, er würde um diese Zeit nüchtern und eventuell sogar noch wach sein.
Ich stellte klar, dass ich einen im Tee hatte, in einer komischen Ecke der Südstadt stand, eine harte Woche hinter mir hatte und diesen einen Gefallen brauchte.
Anscheinend fand der Herr allerdings diese 20 Minuten, die er für die Hin- und Rückfahrt investieren müsste, nicht gut angelegt.
Ich war müde, sauer, enttäuscht und musste eine andere Lösung finden...

Nun meine Frage an euch: Waren meine ritterlichen Erwartungen an jemand, den ich seit ca. 8 Monaten ziemlich gut kenne, zu hoch?
Dazu muss ich sagen, als ich noch in der Heimat gewohnt habe, hatte ich immer 2-3 Kumpels, die mich auf meinem langen Heimweg im Notfall zu Fuß begleitet haben, damit ich heil ankomme. Meine Familie wohnt etwas außerhalb der Stadt und es war immer sehr einsam und dunkel auf dem Weg.
Jedoch scheint eine nicht-sexuelle, jahrelange Freundschaft eben mehr zu bedeuten als meine "Bekanntschaft" zu besagtem Nürnberger.
Wieder etwas fürs Leben gelernt!

Freu mich auf euer Feedback bzw. Einladungen zu einem abendlichen Umtrunk mit anschließender Heimfahrt vor dem Ende der Fahrzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel ;-)

Take care.
Eure Kathy