Impressum

Impressum (Angaben gemäß Paragraph 5 TMG)

Kathrin Brüstel
Gottfriedstraße 22
90478 Nürnberg

Kontakt:
Kathrin-bruestel@t-online.de

Verantwortlich für den Inhalt lt. Paragraph 55 Abs. 2 RStV:

Kathrin Brüstel
Gottfriedstraße 22
90478 Nürnberg

Dieser Blog wird von der Verfasserin als Hobby geführt und verfolgt keinerlei kommerzielle Absichten!


Samstag, 29. Oktober 2016

Begegnungen mit dem Tod

Hallo liebe Leser,
ich hab mich rar gemacht. Wer Zeitung liest, weiß, dass unsere Niederlassung in Ziegelstein dicht macht. Es ist grad alles eine Menge Stress und manche Dinge möchte ich aus meinem Kopf verweisen. Deshalb geht es diesmal um ein ernstes Thema: den Tod.
Wer sich nicht damit auseinander setzen will, schließt einfach den Post.

Meine 1. Begegnung mit dem Tod war in dem Jahr als ich 16 war. Ich fuhr mit meinen Eltern nach Buchenwald und wir machten eine Führung durch das KZ mit. Ich hörte aufmerksam zu und verhielt mich unauffällig wie immer.
Als die Gruppe jedoch in dem Raum stand hinter den Öfen, wo sich damals die Insassen ausziehen mussten, bekam ich plötzlich keine Luft mehr. Es war als wären plötzlich alle Opfer versammelt in diesem Raum. Als würden ihre Schreie meine Ohren bluten lassen. Meine Füße wurden schwer wie Blei und die Wände drehten sich. Der Schmerz, die Angst, alles konzentrierte sich in diesem Raum. Längst hörte ich dem Erzähler nicht mehr zu und stolperte einfach aus dem Zimmer...

Natürlich könnte ein rationaler Mensch jetzt meinen, ich war dehydriert und eingeschüchtert von Szenarien über Juden und Nazis, weil ich so reagiert habe. Doch nichts hat mir jemals so den Hals zugeschnürt wie dieser eine bestimmte abgrundtief böse Raum. Der Tod war der Erlöser. Der Tod nahm sich nur die, für die es zu spät war.

Ganz ohne böse Horroreffekte begegnete mir der alte Gevatter am 12. August diesen Jahres.
Ich kam nach Hause in den Flur des Hauses, in dem ich blind die Treppen runter laufen kann und jedes Knarzen einer bestimmten Stufe kenne. Ich spürte seine Anwesenheit sofort. Wie beiläufig. Er hielt sich im Hintergrund. Wie ein Komparse ohne Text. Ohne ein Wort, ohne eine Tat bestimmte er den Ablauf. Ein stummer Regisseur. Unausweichliche Stille.
Mein Verstand arbeitete mit meiner Intuition zusammen. Die beiden reagierten ohne mich. Ich war eine mechanische Hülle. Ich war Aktion und Reaktion.
Schon in den Wochen vorher hatte ich gespürt was kommen würde. Dass der Tod mir demnächst meinen Vater nehmen würde. Oder sagen wir, den Teil von ihm, der noch auf Erden wandelte. Der nicht mehr wusste, wie man Messer und Gabel nutzte. Der keine Kraft mehr hatte bis ins Bad zu gehen. Wenn er atmete, war es als atmete das ganze Haus.
Ein seltsamer Abend im Sessel am Tisch während im hinteren Teil des Zimmers die Hülle eines Menschen lag, der meine Direktorin in der Realschule so geärgert hatte, dass sie ihm ein mehrwöchiges Hausverbot erteilte.
Ein Rebell, als Junge von seiner Mutter geschimpft worden, weil er am liebsten Elvis hörte.
Der letzte Rest dieses Menschen ging am Vormittag des nächsten Tages von uns. Es war kurz nach 11 Uhr als ich aufsprang, weil sein Atmen plötzlich schwerer wurde. Es bildeten sich lila Flecken an Händen und Beinen. Ein letztes Zucken, weit geöffnete tränende Augen und dann Stille.
Ganz ruhig hatte sich der Tod an das Pflegebett begeben. Sehr sanft dank hochdosierter Hilfsmittel nahm der Gevatter seinen neuen Schützling zu sich. Nahm den grauen Schleier vom Dach des Hauses, nahm den Spuk aus dem Wohnzimmer mit ins andere Reich. Grußlos ging er wie er gekommen war. Nahm Krankheit und Siechtum wieder mit zurück.
Wir öffneten das Fenster und Frieden war eingekehrt.

Für die, die durchgehalten haben: Ich wünsche niemandem, unbedingt beim Tod eines Menschen daneben zu stehen.
Ich möchte euch jedoch den Rat geben, nicht alles im Leben nur schwarz und weiß zu sehen. Nutzt die Zeit, sagt den Leuten ins Gesicht, dass sie toll sind und passt gut aufeinander auf.

Eure Kathy

Dienstag, 20. September 2016

Spoiler Alarm: Suicide squad

Liebe Filmfans,

irgendwie hab ich den Bericht zu Suicide squad total verschwitzt aufgrund diverser familiärer Ereignisse.
Die Story rund um eine schöne Hexe, die die Welt beherrschen will, ließ zwar zu wünschen übrig, aber die Geschichten der einzelnen Figuren waren sehr gut aufgearbeitet.
Mir war bereits seit dem Trailer klar, welche Figur mir am besten gefallen würde und es bewahrheitete sich sofort: Ich bin Harley Quinn Fan :-)
Leider war Jared Leto ein eher schmaler Joker, sein Wahnsinn war da, jedoch hatte er auch nicht viele Szenen.
Will Smith fand ich auch sehr gut.
Allen voran trotzdem Harley, das verrückte Weib, was dem Joker verfiel und trotzdem wurden ihre menschliche Seite und ihre tiefsten Wünsche von der Hexe herauf beschworen. Die Szene traf mich mitten ins Herz.
Zur Handlung will ich nicht viel mehr verraten.

Fazit: Wer nur eine gute Handlung erwartet, kommt sicher unzufrieden aus dem Film. Wer aber wie Tante Kathy auf verrückte Leute steht, dem wird ein heißer Streifen serviert.

Eure crazy Kathy

Samstag, 10. September 2016

Restaurantkritik: Marktrestaurant Glauchau

Hallo liebe Sachsen,
heute speziell für euch der Post über das Marktrestaurant in Glauchau.
Eigentlich wollten Anke und ich Eis essen gehen, aber das Eiscafe war noch geschlossen. Also verschlug es uns ins Marktrestaurant.

Wir wollten keine zu großen Portionen, also suchte sich Anke Pfannkuchen Röllchen mit Lachs aus und ich hatte seit langem mal wieder Bauernfrühstück.
Dazu Vita Cola, wie es sich gehört.
Herrlich. Und Mittag für knapp 7 Euro ist wirklich in Ordnung.
Allerdings war soviel los, dass es sehr lange dauerte, bis wir zahlen konnten. Und ich musste ja zum Zug.
Also Service ist noch ausbaufähig.
Lage ist zentral.

LG Kathy

Sonntag, 4. September 2016

Spectaculum Burg Trausnitz

Hallo liebe Leser,

Samstag war es endlich mal wieder soweit: seit Monaten stand mal wieder ein Mittelaltermarkt auf einer Burg an. Und das auch noch mit Trollfaust. Mittags ging der Roadtrip los. Ich trug endlich mal das neue grüne Kleid und eine Blume im Haar.
In Christophs neuem Auto fuhren wir in die Oberpfalz. Die Straße nach Trausnitz hatte einen kleinen, nicht asphaltierten Abschnitt.
Mitten im Ort befand sich die Burg. Obwohl mein Kleid nicht Original MA war, ließ man uns kostenfrei aufs Fest. Das Gelände war sehr schön und weitläufig. Gleich kam der 1. Trollfaust Auftritt.
Es gab Essen in Hülle und Fülle: von der Steaksemmel bis zum Wildgyros. Die Getränke waren einheimisch und deshalb günstig.
Unten am Fluss waren die Lager. Auch dort war es herrlich. Wir trafen Freunde von Ritter Christoph.
Es gab Greifvögel anzuschauen und Eis und Zuckerwatte.
Verenas Sohn, von Arachon liebevoll "Fötus" genannt, bekam sein 1. Foto mit dem Trollchef und durfte sogar auf der Bühne stehen.
Die Feuershow um 20:30 Uhr war ein toller Abschluss eines aktiven Tages.

Ich kann euch Burg Trausnitz nur empfehlen. Sie ist eine Jugendherberge.

Auf der Heimfahrt wurde mir klar, dass man viel mehr schöne Dinge tun sollte und sich weniger über unnötige Menschen und blöde Situationen ärgern! Just do it!

Eure Hexe Kathy

Freitag, 26. August 2016

Trip nach Neumarkt/Oberpfalz

Liebe Leser,

ich wollt mal wieder von mir hören lassen. Ich präsentiere Bilder aus Neumarkt in der Oberpfalz.
Nachdem ich zuerst versehentlich im Zug nach Schwabach gelandet war, musste ich zurück nach Nürnberg und dann Richtung Neumarkt.
Vom Bahnhof lief ich bei Sonne und 25 Grad zuerst zum Rathaus. Dort gab es ein hübsches Café und leckeres Eis.
Dann sah ich mir weiter die Altstadt an: die hübschen Kirchen, den Reitstadl. Eine urige Innenstadt gibt es und lauter nette Mitmenschen, die sofort ihr Hochdeutsch herauskramen, wenn sie merken, dass man keine Oberpfälzerin ist.

Später saß ich auf einer Bank und ließ die bunten Häuser auf mich wirken.
Ein schönes Städtchen, in dem ich mir sogar vorstellen könnte zu leben.
Fahrt mal hin!

Take care.
Eure Kathy

Freitag, 12. August 2016

Fabel: Der Elefant, das Nashorn und die Meerkatze

Es waren einmal ein Elefant und ein Nashorn. Die waren befreundet mit einer plappernden kleinen Meerkatze. Sie sprangen gemeinsam durch die Gegend und ärgerten sich gerne ein wenig.
Eines Tages wurde ein altes Mitglied der Meerkatzenfamilie sehr krank und starb.
Die kleine flinke Meerkatze hatte sich immer auf den Elefant und das Nashorn verlassen können und so lief sie auch diesmal zu ihren Freunden.
Doch leider wandten diese sich ab und trotteten davon.
Die kleine Meerkatze stand plötzlich alleine auf weiter Flur und fragte sich, warum der Elefant und das Nashorn sie im Stich ließen. Sie waren doch größer und stärker als sie. Warum hörten sie sich nicht ihre Sorgen und Ängste an, sondern gingen ihr aus dem Weg?
Waren sie vielleicht unter ihrer dicken Haut gar nicht so stark und robust? Waren sie am Ende schwächer als die kleine Meerkatze?

Heute mal was zum Nachdenken, liebe Freunde.
Bin momentan in einer anderen Galaxie...

Take care.
Eure Kathy

Dienstag, 26. Juli 2016

Restaurantkritik: Kuhmune

Hallo liebes Publikum,

heute abend haben 3/4 der Refunds Gang die Kuhmune Nürnberg getestet. Ist ein Bio Burger Laden neben dem Coyote in der Weißgerbergasse.
Eingerichtet wie eine Bar bieten sie aber auch selbstgemachte Limonaden und tolle Burger.
Uli hatte einen mit Guacamole, Martina mit BBQ sauce und mir war nach Bacon und Spiegelei.
Außerdem gab es Süßkartoffelpommes.
Es waren herrlich frische Burger. Für jeden ist eine Variante dabei. Preis ist  angemessen.
Nur die Musik war nicht unser Fall. Dieses Möchtegern-cool.

Fazit: Hingehen und mampfen!

Eure Kathy