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Kathrin Brüstel
Gottfriedstraße 22
90478 Nürnberg

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Kathrin Brüstel
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Dieser Blog wird von der Verfasserin als Hobby geführt und verfolgt keinerlei kommerzielle Absichten!


Samstag, 31. Dezember 2016

Test: Lush Shampoo Rehab

Hallo Freunde,

gestern verschlug es mich seit Monaten mal wieder zu Lush.
Alles was weihnachtliche Formen hatte, war runter gesetzt und so hatte ich das Körbchen schnell voll u.a.  mit Jester, dem Weihnachtstroll mit Glöckchen und Yoga bath bomb in gelb.

Für mich habe ich das Shampoo Rehab mitgenommen. Ich habe bedingt durch die Jahreszeit Probleme mit kratzender Kopfhaut und die total natürliche Rezeptur wird mir gut tun. Kiwi ist drin und kalt gepresstes Öl. Der Duft ist auch toll.
Ich brauche ein gutes Shampoo, weil ich immer vergesse, meine Kur zu verwenden.

20 Minuten später:
Sehr angenehmes Gefühl auf dem Kopf. Leichter Duft. Ließ sich gut auswaschen. Empfehlenswert.

Ich gebe ehrlich zu, einige Dinge bei Lush sind überteuert und sinnlos. Z.B. das Zucker-Lippenpeeling. Sowas kann man frisch schnell selbst machen.
Oder die Gesichtsmasken kann man auch selbst günstiger machen. Dann nehme ich Quark und Honig. Vielleicht noch Gurkenscheiben.
Aber die Bade- und Haarprodukte sind es echt wert. Ich steh total auf die festen Shampoos, die kleinen Runden, die man wie Seife benutzt.
Geht einfach mal zu Lush, wenn ihr Zeit habt. In Nürnberg gleich bei der Lorenzkirche. Oder online kann man auch bestellen. Nur nicht so schön bunte oder glitzernde Seifen ausprobieren ;-)

Take care.
Guten Rutsch. Ich geh Silvester ruhig an und mit den Menschen, mit denen das Jahr begonnen hat. Nicht jeder geht wegen einer kleinen Meinungsverschiedenheit.

Eure Kathy

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Restaurantkritik: Das Indian Dreams in Meerane

Hallo liebe Leser,

es war total überraschend, aber Meerane hat jetzt ein indisches Restaurant in der Schwanefelder Straße.
Habe es mit meiner Mutti zum Geburtstag getestet:
Ein älterer Herr bediente uns sehr freundlich und es gab die 3 Dips mit Brot als Vorspeise aufs Haus.
Als Hauptspeise hatte meine mum Hühnchen in Currysoße und ich Lamm in Safran-Mandel-Soße.
Das Fleisch war weich, die Gewürze super, die Gerichte frisch.
Das Essen meiner mum etwas scharf, meines mild und fruchtig.
Die alte Villa bot ein hübsches Ambiente. Die Damentoilette war oben und über eine riesige Treppe erreichbar wie aus dem Film "Fackeln im Sturm".
Der Preis ist absolut angemessen.
Das Lokal liegt ein wenig außerhalb. Jedoch wird es ab Januar in die Innenstadt umziehen. Dort ist es dann besser erreichbar.
Also Meeraner, unbedingt austesten.

Liebe Grüße
Kathy

Wann kommen denn die Kinder?

Hallo liebe Leser,

nach einem sehr ruhigen Weihnachten und dem 1. Geburtstag ohne meinen Vater melde ich mich aus dem Zug Richtung Hof.
Nun sind die ersten Feiertage ohne meinen Vater also vorbei. Meine Mutti und ich haben lecker gegessen, wurden pitschnass auf dem Weg zum Friedhof und haben meinen Geburtstag beim Inder gefeiert. Sehr lecker und tolles Ambiente im Indian Dreams in Meerane.

Sobald man jemand aus der Bevölkerung traf; ob beim Termin in der Bank oder Bummeln durch die Innenstadt; ständig diese Frage nach Kindern. Ja, ich bin 33 und ledig. Ja, ich mag Babies halten und mit kleinen Kindern spielen. Aber ich habe auch noch andere Probleme und Wünsche. Ich muss nicht stündlich dran erinnert werden, dass die Uhr tickt. Ich weiß noch nicht, was nach dem Januar 2017 beruflich auf mich zu kommt.
Die Kinderfrage ist außerdem eine sehr persönliche Sache, die man nicht mit Fremden auf der Straße bespricht. Das sollte einigen Mitmenschen klar werden.
Ich finde es einfach unangebracht.
Aber ich mache natürlich kein Fass auf, wenn mich jemand anspricht. Es dürfen die Leute ruhig auch eine andere Meinung haben als ich. Wegen so etwas wird niemand verbannt.

Schreibt mir gerne eure Meinungen, Gedanken. Vielleicht inspiriert ihr mich zu einem neuen Blogpost.

Ansonsten erstmal guten Rutsch!
Was für ein Jahr voller Toter und Katastrophen.
Take care.
Eure Kathy

Samstag, 3. Dezember 2016

A Glühwein a day?

Hallo liebe Leseratten!

Jaaaa ich hatte meine Sinne irgendwie nicht zusammen und habe euch daher vernachlässigt.
Aber lassen wir den Psycho Kram lieber weg und sprechen vom Christkindlsmarkt Neumarkt.
War mit Karin da. Es war herrlich ruhig und ohne Stress. Es gab sogar Hütten mit Holzkunst und einen Metstand.
Die Leute in Neumarkt sind auch immer sehr freundlich. Daher gab es meinen 1. Glühwein in der Oberpfalz.
Lustigerweise den 2. auch, denn da waren die Oberpfälzer Schlossteufeln auf dem Christkindlsmarkt Schwandorf. Christoph sattelte das Pferd, nein, das Auto und mit Sack und Pack und Kind und Kegel ging es los.
Dort trafen wir meinen alten Schulkamerad und Neu Oberpfälzer Christian. Es gab Heidelbeer-Ingwer-Glühwein und Steak.
18 Uhr ging das Programm der Krampusse los. Endlich wieder böse Fratzen. Und hinterher Fotos machen auf dem Markt. Krampusse knuddel ich am liebsten!
War auch ein kleiner gemütlicher Markt, auf dem die Leute noch Rücksicht nehmen.

Ich ertrage momentan so viel Trubel nicht. Außerdem der Umstand der Stellensuche. Derzeit habe ich ja etwas komplett anderes im Sinn: Ein völlig neues Kapitel im Berufsleben. In die soziale Richtung. Wo ich eigentlich hin gehöre. Und nicht hinter einen PC. Mal sehen...

Heute erst einmal gute Nacht.
Lasst euch nicht von den Schlafläusen beißen ;-)

Eure Kathy

Samstag, 12. November 2016

Das Wasabi in Fürth

Hallo liebe Leser,
heute gehts mal um ein japanisches Restaurant in Fürth. Eigentlich wollten Verena und ich in ein ganz anderes, aber wie das Leben manchmal so spielt, landeten wir im Wasabi.
Edle Einrichtung. Es gibt ein Sushi Band, aber wir saßen im a la carte Bereich.
Wir wählten beide Ente mit Teryaki Soße und als Dessert Matcha Eis mit Früchten. Es schmeckte himmlisch und dauerte nicht lange. Es gab eine tolle Auswahl an Sushi und Bento Boxen und Hauptgerichten. Auch bei den Getränken gab es verschiedene Tees, japanisches Bier, Schorlen.
Nur auf der Toilette war es ziemlich zugig :-)
Die Preise sind angemessen. Ich war mit 18 Euro dabei.

Fazit: Empfehlenswert.

Also hinaus mit euch. Auch wenn's kalt ist. Bald schneit es und dann wirds richtig toll.

Eure Kathy

Freitag, 4. November 2016

Schlemmen im Stockholm

Hallo Freunde,

was für eine Woche: Obwohl die letzten 3 Monate in der Firma angefangen haben, mussten wir noch einmal umziehen. Ich arbeite derzeit in einem Chaos der Zuständigkeiten und ich muss mich täglich davon abhalten nicht auszurasten.
Daher tat es gut, am Donnerstag mit 2 meiner Mädels skandinavisch zu Schlemmen im Stockholm Nürnberg. Es gab Tagliatelle mit Spinat und Hähnchen für Uli, Halloween Burger für Kerstin und für mich Tagliatelle mit Garnelen. Die Cocktails waren auch super. Ich wagte einen Rasberry chocolate. Sehr gut und stylisch, auch wenn erst der Falsche kam.
Die Creme brülee fand Kerstin etwas befremdlich so kalt und ohne das kleine Gefäß, in dem es sonst geliefert wird. Uli und ich genossen Pancakes mit Ahornsirup gratis, nachdem man uns fälschlicherweise Schokokuchen gebracht hatte.

Die Bilder locken hier:

Samstag, 29. Oktober 2016

Begegnungen mit dem Tod

Hallo liebe Leser,
ich hab mich rar gemacht. Wer Zeitung liest, weiß, dass unsere Niederlassung in Ziegelstein dicht macht. Es ist grad alles eine Menge Stress und manche Dinge möchte ich aus meinem Kopf verweisen. Deshalb geht es diesmal um ein ernstes Thema: den Tod.
Wer sich nicht damit auseinander setzen will, schließt einfach den Post.

Meine 1. Begegnung mit dem Tod war in dem Jahr als ich 16 war. Ich fuhr mit meinen Eltern nach Buchenwald und wir machten eine Führung durch das KZ mit. Ich hörte aufmerksam zu und verhielt mich unauffällig wie immer.
Als die Gruppe jedoch in dem Raum stand hinter den Öfen, wo sich damals die Insassen ausziehen mussten, bekam ich plötzlich keine Luft mehr. Es war als wären plötzlich alle Opfer versammelt in diesem Raum. Als würden ihre Schreie meine Ohren bluten lassen. Meine Füße wurden schwer wie Blei und die Wände drehten sich. Der Schmerz, die Angst, alles konzentrierte sich in diesem Raum. Längst hörte ich dem Erzähler nicht mehr zu und stolperte einfach aus dem Zimmer...

Natürlich könnte ein rationaler Mensch jetzt meinen, ich war dehydriert und eingeschüchtert von Szenarien über Juden und Nazis, weil ich so reagiert habe. Doch nichts hat mir jemals so den Hals zugeschnürt wie dieser eine bestimmte abgrundtief böse Raum. Der Tod war der Erlöser. Der Tod nahm sich nur die, für die es zu spät war.

Ganz ohne böse Horroreffekte begegnete mir der alte Gevatter am 12. August diesen Jahres.
Ich kam nach Hause in den Flur des Hauses, in dem ich blind die Treppen runter laufen kann und jedes Knarzen einer bestimmten Stufe kenne. Ich spürte seine Anwesenheit sofort. Wie beiläufig. Er hielt sich im Hintergrund. Wie ein Komparse ohne Text. Ohne ein Wort, ohne eine Tat bestimmte er den Ablauf. Ein stummer Regisseur. Unausweichliche Stille.
Mein Verstand arbeitete mit meiner Intuition zusammen. Die beiden reagierten ohne mich. Ich war eine mechanische Hülle. Ich war Aktion und Reaktion.
Schon in den Wochen vorher hatte ich gespürt was kommen würde. Dass der Tod mir demnächst meinen Vater nehmen würde. Oder sagen wir, den Teil von ihm, der noch auf Erden wandelte. Der nicht mehr wusste, wie man Messer und Gabel nutzte. Der keine Kraft mehr hatte bis ins Bad zu gehen. Wenn er atmete, war es als atmete das ganze Haus.
Ein seltsamer Abend im Sessel am Tisch während im hinteren Teil des Zimmers die Hülle eines Menschen lag, der meine Direktorin in der Realschule so geärgert hatte, dass sie ihm ein mehrwöchiges Hausverbot erteilte.
Ein Rebell, als Junge von seiner Mutter geschimpft worden, weil er am liebsten Elvis hörte.
Der letzte Rest dieses Menschen ging am Vormittag des nächsten Tages von uns. Es war kurz nach 11 Uhr als ich aufsprang, weil sein Atmen plötzlich schwerer wurde. Es bildeten sich lila Flecken an Händen und Beinen. Ein letztes Zucken, weit geöffnete tränende Augen und dann Stille.
Ganz ruhig hatte sich der Tod an das Pflegebett begeben. Sehr sanft dank hochdosierter Hilfsmittel nahm der Gevatter seinen neuen Schützling zu sich. Nahm den grauen Schleier vom Dach des Hauses, nahm den Spuk aus dem Wohnzimmer mit ins andere Reich. Grußlos ging er wie er gekommen war. Nahm Krankheit und Siechtum wieder mit zurück.
Wir öffneten das Fenster und Frieden war eingekehrt.

Für die, die durchgehalten haben: Ich wünsche niemandem, unbedingt beim Tod eines Menschen daneben zu stehen.
Ich möchte euch jedoch den Rat geben, nicht alles im Leben nur schwarz und weiß zu sehen. Nutzt die Zeit, sagt den Leuten ins Gesicht, dass sie toll sind und passt gut aufeinander auf.

Eure Kathy